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Über Fifty fit

Fifty fit wurde finanziert aus dem Programm „Beschäftigungspakt für Ältere in den Regionen“ der Bundesregierung in Kooperation mit der JobAgentur EN.


Fifty fit - Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

HinweisDer Text zu Fifty fit ist recht lang. Sie können deshalb mit Hilfe des Inhaltsverzeichnisses im gesamten Text umherspringen. Interessiert Sie ein Schlagwort, klicken Sie einfach mit der linken Maustaste drauf und Sie werden zu dieser Textpassage geleitet. Unterhalb finden Sie immer eine Möglichkeit um zurück zum Inhaltsverzeichnis zu kommen.

Zielgruppe

Sind Menschen mit 50 Jahren nicht mehr leistungsfähig??? Wäre das tatsächlich so, zählten kaum sehr viele Führungskräfte und Spitzenpolitiker zu dieser Altersgruppe!

Teilnehmende der Qualifizierungsprojekte des BfÄ, die
einerseits

    • altersspezifische Erkrankungen bzw. ein erhöhtes Gesundheitsrisiko aufweisen,

    • aufgrund ihrer Situation („älter + langzeitarbeitslos“) eine Reihe von psychischen und physischen Defiziten entwickelt haben,

 andererseits aber

    • über ein unschätzbar wertvolles beruflich-fachliches Know-how, hohe Sozialkompetenz und Qualitätsbewusstsein verfügen.

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Bedarf / Arbeitsmarktbezug

    • Arbeitslosigkeit grundsätzlich = tiefgreifende, individuelle Lebenskrise:
      Einkommensverlust, gesellschaftliche Abwertung 4Existenzängste

    • Besondere Situation älterer Langzeitarbeitsloser: 
      Bewerbungen umsonst 
      4
      Motivationsverlust/Selbstaufgabe
      4Verlust der Tagesstruktur/der KollegInnen
      4Kontrollverlust, Orientierungslosigkeit, soziale Isolation, Vereinsamung
      4Infragestellen des ganzen Lebens

    • Der Zustand der Arbeitslosigkeit wird subjektiv als Stress empfunden und hat eine Reihe von psychischen und physischen Folgen: 
      Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Bluthochdruck, Muskelverspannungen, Depressionen, Suchtmittelmissbrauch, erhöhtes Herzinfarktrisiko etc.

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Für die Zukunft
Wenn wir davon ausgehen, dass nicht nur das Rentenalter immer höher angesetzt wird, sondern dass die Betriebe auf die Leistungen und die Sozialkompetenzen älterer Menschen eigentlich gar nicht verzichten können, muss eine Basis geschaffen werden, auch Älteren den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen.
Zur Erzielung von Arbeitsfähigkeit ist daher notwendig:

    • Angleichung der Qualifizierung an aktuelle Erfordernisse

    • Schaffung der gesundheitlichen Basis

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Zielsetzung

    • gesundheitliche Stabilisierung

    • deutliche Verbesserung der Lebensqualität

    • „Nebeneffekte“: Überwinden sozialer Isolation, Verzögerung des Altersprozesses

    • besonderer Fokus auf MigrantInnen mit spezifischen Problemen

    • Förderung von Nachhaltigkeit durch Einsicht
      aGesundheitsförderung = lebenslange Aufgabe
      aGesundheitsförderung = aktiv und eigenverantwortlich
      aGesundheitsförderung = in jedem Lebensalter möglich + nötig
      und Vermittlung des Bewusstseins, dass Gesundheit eine grundlegende Basis für Arbeitsfähigkeit darstellt und als essentieller Bestandteil in Arbeitsmarktprojekte einbezogen werden muss.

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    Ausgangssituation und Konsequenzen

    Bereits aufgetretene Erkrankungen

    Ziel: Verlauf abschwächen, verlangsamen

    Kombination
    +

    Gefahr der Entstehung von Erkrankungen in den nächsten Jahren

    Ziel: gezielt vorbeugen

     

    d

    Module

    zur

    Gesundheitsförderung

     

     

    d

    Module

    zur

    Prävention

     

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Umsetzung und flankierende Maßnahmen

Funktion der Gesundheitsmentorin:

    • Partnerin der JobCoachs hinsichtlich Empfehlungen
      – zu Arbeitsplatz und –zeit
      – zu Ausgestaltung eines potenziellen Arbeitsplatzes

    • „Trainerin“ der Teilnehmenden zu „Gesundheitsmanagern in eigener Sache“

    • Beraterin von Betrieben

    • Qualifizierung zu „GesundheitsberaterInnen“ für Betriebe (Fokus: betriebliche Gesundheitsförderung für ältere ArbeitnehmerInnen)


In Kooperation mit der Computerfachfrau:

    • Förderung von Eigenverantwortung durch die Arbeit mit dem Internet – Hinführung zu Planung und Organisation der aktiven Gesundheitslaufbahn

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